Mehr Raum für Wachstum: 25 % mehr Lager­ka­pa­zität bei gleich­blei­bendem Personaleinsatz

Wie lassen sich Kapa­zi­täten erhöhen, Pro­zess­sta­bi­lität ver­bessern und gleich­zeitig die Abhän­gigkeit von per­so­nellen Res­sourcen redu­zieren? Vor dieser Her­aus­for­derung stand auch ein Logis­tik­standort, dessen zukünftige Ent­wicklung im Rahmen eines umfas­senden Auto­ma­ti­sie­rungs­pro­jekts neu gedacht wurde.

InterLog Management begleitete das Vor­haben von der Analyse der Aus­gangs­si­tuation über die Ent­wicklung eines belast­baren Ziel­kon­zepts bis hin zur Aus­schreibung und Auswahl des Sys­tem­in­te­grators. Der Fach­be­richt zeigt, wie aus einer stra­te­gi­schen Vision ein ver­ga­be­fä­higes Auto­ma­ti­sie­rungs­projekt ent­stand und welche Rolle ein struk­tu­riertes Vor­gehen für Inves­ti­ti­ons­si­cherheit und nach­hal­tigen Pro­jekt­erfolg spielt.

 

Klare Ziele für mehr Leistung, Ska­lier­barkeit und Zukunftssicherheit

Die Ent­wicklung eines Ziel­bilds, das Wachstum ermög­licht, Mit­ar­bei­tende ent­lastet und die Wett­be­werbs­fä­higkeit des Standorts lang­fristig stärkt.

Um den Logis­tik­standort lang­fristig auf stei­gende Anfor­de­rungen vor­zu­be­reiten, ent­wi­ckelte InterLog Management gemeinsam mit dem Kunden ein zukunfts­fä­higes Zielbild für die Intra­lo­gistik. Aus­gangs­punkt war die umfas­sende Analyse bestehender Pro­zesse, Mate­ri­al­flüsse, Flä­chen­struk­turen und betrieb­licher Rah­men­be­din­gungen, um Poten­ziale, Eng­pässe und zukünftige Anfor­de­rungen trans­parent zu machen.

Im Fokus stand dabei nicht die Ein­führung ein­zelner Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­no­logien, sondern die gezielte Wei­ter­ent­wicklung des gesamten Logis­tik­systems. Die neue Lösungs­ar­chi­tektur sollte die Leis­tungs­fä­higkeit des Standorts erhöhen, Mit­ar­bei­tende von kör­perlich belas­tenden und manu­ellen Rou­ti­ne­tä­tig­keiten ent­lasten sowie die Vor­aus­set­zungen für zukünf­tiges Wachstum schaffen. Gleich­zeitig galt es, Pro­zess­ri­siken zu redu­zieren, Mate­ri­al­flüsse trans­pa­renter zu gestalten und die ope­rative Steu­er­barkeit nach­haltig zu verbessern.

Auf Basis der gewon­nenen Erkennt­nisse ent­wi­ckelte InterLog Management ein inte­griertes Gesamt­konzept, das Pro­zess­op­ti­mierung, Auto­ma­ti­sierung, Wirt­schaft­lichkeit und Umsetz­barkeit mit­ein­ander ver­bindet. Das daraus ent­standene Zielbild ermög­licht eine Kapa­zi­täts­stei­gerung von rund 25 Prozent ohne zusätz­lichen Per­so­nal­aufbau und schafft die Vor­aus­set­zungen für bis zu 230 auto­ma­ti­sierte Trans­porte pro Stunde. Damit wurde die Grundlage für eine leis­tungs­fä­higere, ska­lierbare und lang­fristig wett­be­werbs­fähige Intra­lo­gistik geschaffen.

 

Struk­tu­riertes Vor­gehen als Grundlage fun­dierter Investitionsentscheidungen

Durch daten­ba­sierte Analyse, digitale Planung und Vari­an­ten­be­wertung werden Risiken redu­ziert und Ent­schei­dungs­grund­lagen belastbar geschaffen.

Zu Beginn stand die struk­tu­rierte Auf­nahme der Aus­gangs­si­tuation. Dabei wurden die rele­vanten Pro­zess­schritte vom Waren­eingang über Lagerung, Prüfung, Kom­mis­sio­nierung und interne Trans­porte bis zum Waren­ausgang betrachtet. Neben Mengen- und Leis­tungs­an­for­de­rungen wurden auch Flä­chen­re­strik­tionen, Schnitt­stellen, Sicher­heits­an­for­de­rungen, manuelle Tätig­keiten und poten­zielle Eng­pässe analysiert.

Ein wesent­licher Erfolgs­faktor war die Erstellung eines digi­talen Zwil­lings des Standorts in Demo3D. Dadurch konnten unter­schied­liche Ent­wick­lungs­sze­narien früh­zeitig visua­li­siert, bewertet und hin­sichtlich ihrer Aus­wir­kungen auf Leistung, Flä­chen­bedarf und Mate­ri­al­fluss ana­ly­siert werden. Poten­zielle Risiken und Abhän­gig­keiten wurden bereits in der Kon­zept­phase sichtbar und konnten vor einer Inves­ti­ti­ons­ent­scheidung berück­sichtigt werden.

Auf Basis dieser Erkennt­nisse ent­wi­ckelte InterLog Management ver­schiedene Ziel­va­ri­anten und führte diese gemeinsam mit dem Kunden zu einer belast­baren Gesamt­lösung zusammen. So ent­stand eine fun­dierte Ent­schei­dungs­grundlage, die tech­nische Anfor­de­rungen, wirt­schaft­liche Aspekte und zukünftige Ent­wick­lungs­mög­lich­keiten glei­cher­maßen berücksichtigt.

 

Von der Ent­schei­dungs­grundlage zur erfolg­reichen Vergabe

Ein struk­tu­rierter Aus­schrei­bungs- und Aus­wahl­prozess schafft Trans­parenz, Inves­ti­ti­ons­si­cherheit und Ver­gleich­barkeit der Lösungsansätze.

Nach der Fest­legung des Ziel­bilds wurde das ent­wi­ckelte Konzept in kon­krete Aus­schrei­bungs­un­ter­lagen über­führt. Ziel war es, eine belastbare Grundlage für die Auswahl des geeig­neten Sys­tem­partners zu schaffen und gleich­zeitig maximale Ver­gleich­barkeit der ein­ge­henden Angebote sicherzustellen.

InterLog Management ent­wi­ckelte hierfür die tech­ni­schen und kauf­män­ni­schen Aus­schrei­bungs­un­ter­lagen, defi­nierte Leis­tungs­pa­ra­meter, Schnitt­stel­len­an­for­de­rungen und Bewer­tungs­lo­giken und erstellte par­allel eine unab­hängige Kos­ten­ein­schätzung. Dadurch ent­stand ein trans­pa­renter Ver­ga­be­prozess, der sowohl tech­nische als auch wirt­schaft­liche Aspekte objektiv ver­gleichbar machte.

Im anschlie­ßenden Aus­wahl­ver­fahren wurden die ein­ge­gan­genen Angebote anhand klar defi­nierter Kri­terien bewertet. Neben den Inves­ti­ti­ons­kosten standen ins­be­sondere Leis­tungs­fä­higkeit, Umsetz­barkeit, Schnitt­stel­len­kom­petenz, Zukunfts­fä­higkeit der Lösung sowie poten­zielle Pro­jekt­ri­siken im Fokus. Ergän­zende Refe­renz­be­suche lie­ferten zusätz­liche Ein­blicke in den prak­ti­schen Betrieb ver­gleich­barer Anlagen und erhöhten die Entscheidungssicherheit.

Auf Basis dieser struk­tu­rierten Vor­ge­hens­weise konnte eine fun­dierte und nach­voll­ziehbare Aus­wahl­ent­scheidung getroffen, ein geeig­neter Sys­tem­in­te­grator iden­ti­fi­ziert und die Grundlage für die erfolg­reiche Umsetzung des Auto­ma­ti­sie­rungs­vor­habens geschaffen werden.

 

Tech­no­logie gezielt ein­ge­setzt für mess­baren Mehrwert

Auto­ma­ti­sierung dort, wo sie Pro­duk­ti­vität steigert, Mate­ri­al­flüsse sta­bi­li­siert und Mit­ar­bei­tende nach­haltig entlastet.

Das ent­wi­ckelte Ziel­konzept ver­bindet mehrere auf­ein­ander abge­stimmte Tech­no­logien zu einem inte­grierten Mate­ri­al­fluss­system. Ziel ist nicht die Auto­ma­ti­sierung ein­zelner Pro­zess­schritte, sondern die Schaffung eines durch­gän­gigen, ska­lier­baren und zukunfts­fä­higen Logis­tik­systems. Vor­ge­sehen sind eine ergo­no­mische und teil­au­to­ma­ti­sierte Con­tai­ner­ent­ladung mit Tele­s­kopför­derern und Vaku­um­hebern, Palet­ten­prüf­an­lagen, eine Leer­pa­let­ten­prüf­anlage, auto­ma­ti­sierte Wickel­technik, fah­rerlose Trans­port­fahr­zeuge, ein auto­ma­ti­siertes Schmal­gang­lager sowie eine leis­tungs­fähige A‑Ar­tikel-Kom­mis­sio­nierung und auto­ma­ti­sierte Ganz­pa­let­ten­be­reit­stellung für den Warenausgang.

Die ein­ge­setzten Tech­no­logien adres­sieren gezielt die iden­ti­fi­zierten Her­aus­for­de­rungen des Standorts. Die teil­au­to­ma­ti­sierte Con­tai­ner­ent­ladung redu­ziert kör­perlich belas­tende Tätig­keiten, unter­stützt ergo­no­mische Arbeits­plätze und sorgt gleich­zeitig für einen sta­bilen Mate­ri­al­fluss in die nach­ge­la­gerten Pro­zesse. Die auto­ma­ti­sierte Palet­ten­prüfung erhöht die Pro­zess­si­cherheit und schafft die Vor­aus­setzung für einen stö­rungs­armen Betrieb der nach­fol­genden Automatisierungslösungen.

Fah­rerlose Trans­port­fahr­zeuge über­nehmen wie­der­keh­rende und stan­dar­di­sierbare Trans­port­auf­gaben und ent­lasten damit die ope­ra­tiven Bereiche. Gleich­zeitig schaffen sie die not­wendige Fle­xi­bi­lität, um zukünftige Leis­tungs­stei­ge­rungen oder Lay­out­an­pas­sungen ohne grund­le­gende Ein­griffe in die Mate­ri­al­fluss­struktur umzu­setzen. Das auto­ma­ti­sierte Schmal­gang­lager ermög­licht eine effi­ziente Nutzung der vor­han­denen Flächen bei hoher Lager­dichte und repro­du­zier­baren Prozessen.

Ergänzend tragen die A‑Ar­tikel-Kom­mis­sio­nierung sowie die auto­ma­ti­sierte Ganz­pa­let­ten­be­reit­stellung dazu bei, Durchsatz, Ver­füg­barkeit und Sta­bi­lität im Waren­ausgang nach­haltig zu erhöhen. In ihrer Gesamtheit bilden die Sys­tem­bau­steine die tech­no­lo­gische Grundlage für die ange­strebte Kapa­zi­täts­stei­gerung, eine höhere Pro­zess­sta­bi­lität und die lang­fristige Zukunfts­fä­higkeit des Standorts.

 

Erfolg­reiche Wei­chen­stellung für die Umsetzung

Von der stra­te­gi­schen Vision zum ver­ga­be­fä­higen Projekt: Die Grundlage für die nächste Ent­wick­lungs­stufe des Standorts ist geschaffen.

Aus­gehend von einer stra­te­gi­schen Ziel­setzung hat InterLog Management gemeinsam mit dem Kunden ein belast­bares Auto­ma­ti­sie­rungs­konzept ent­wi­ckelt und zur Ver­ga­be­reife geführt. Innerhalb des Pro­jekts wurden die wesent­lichen Grund­lagen geschaffen, um die zukünftige Leis­tungs­fä­higkeit des Standorts gezielt aus­zu­bauen, Pro­zesse nach­haltig zu sta­bi­li­sieren und wei­teres Wachstum effi­zient zu unterstützen.

Über die Analyse der Aus­gangs­si­tuation, die Ent­wicklung und Bewertung ver­schie­dener Lösungs­an­sätze sowie die Durch­führung eines struk­tu­rierten Aus­schrei­bungs- und Aus­wahl­pro­zesses ent­stand ein tech­nisch und wirt­schaftlich abge­si­chertes Zielbild. Mit der Auswahl eines geeig­neten Sys­tem­in­te­grators wurde ein ent­schei­dender Mei­len­stein für die spätere Umsetzung erreicht.

In der bevor­ste­henden Rea­li­sie­rungs­phase stehen nun die detail­lierte Aus­ar­beitung der Sys­tem­ar­chi­tektur, die Schnitt­stel­len­planung sowie die Koor­di­nation der betei­ligten Gewerke im Fokus. Damit beginnt der Übergang von der Kon­zept­ent­wicklung zur schritt­weisen Umsetzung der zukünf­tigen Automatisierungslösung.

 

Das Projekt zeigt, dass erfolg­reiche Auto­ma­ti­sierung weit über die Ein­führung ein­zelner Tech­no­logien hin­ausgeht. Erst das Zusam­men­spiel von Pro­zessen, Layout, IT, Betrieb und einer struk­tu­rierten Pro­jekt­steuerung schafft die Vor­aus­set­zungen für nach­haltige Pro­duk­ti­vi­täts­stei­ge­rungen, höhere Ska­lier­barkeit und eine zukunfts­si­chere Stand­ort­ent­wicklung. InterLog Management hat hierfür die Grundlage geschaffen, indem stra­te­gische Ziele in ein belast­bares und ver­ga­be­fä­higes Gesamt­konzept über­führt wurden.

 

 

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